Informationen und Gliederung des Studiengangs Elektrotechnik IT B.Sc. / M.Sc.
Gliederung des Bachelorstudiums
Das Bachelorstudium der Elektrotechnik und Informationstechnik gliedert sich in ein 4-semestriges Grundlagenstudium dessen Themen vor allem mathematische, naturwissenschaftliche und technische Grundlagenfächer sind. Außerdem umfasst es das "Studium Generale" und ein 8-wöchiges Grundpraktikum. Es folgt ein 2 semestriges Anwendungsstudium, das von den Kernfächern "Regelungstechnik I + II", anwendungsorienten Pflicht- und Wahllehrveranstaltungen der gewählten Studienrichtung, dem "Studium Generale", Experimentallaboren, Projektarbeiten und der Bachelorarbeit ausgefüllt wird.
Was bietet mir der Bachelorstudiengang Elektrotechnik und Informationstechnik in Hannover?
Nach dem Grundlagenstudium konzentrieren sich die Studierenden im Anwendungsstudium auf eine der möglichen Studienrichtungen:
- Automatisierungstechnik
- Energietechnik
- Mikroelektronik
- Nachrichtentechnik
- Technische Informatik
Desweiteren erwartet Sie Folgendes:
- Praxisnahe Projektarbeiten im ersten und zweiten Semester
Neben dem wichtigen theoretischen Grundlagenwissen, welches Sie in den Vorlesungen lernen, sollten Sie nicht den Bezug zur Praxis verlieren und auch gleich zu Beginn Ihres Studiums erfahren, welche Tätigkeitsfelder Ihnen nach dem Studium geboten werden können. Auch die Möglichkeit zur Teamarbeit sollte nicht zu kurz kommen.
Deshalb gibt es bei uns Projektarbeiten im ersten und zweiten Semester. In diesen lernen die Studierenden die Bandbreite der Elektrotechnik kennen. Im Wintersemester standen z.B. das Entwerfen einer Auslöseelektronik für Airbag-Systeme oder der Aufbau und die Inbetriebnahme eines Miniroboters im Mittelpunkt der Projekte. Im laufenden Sommersemester haben die Studierenden die Möglichkeit, z.B. eine Windenergieanlage oder ein Lautsprechersystem aufzubauen und in Betrieb zu nehmen. Aus jeder der später wählbaren Studienrichtungen ist ein praktisches Projekt dabei. Die Studierenden können auch selbst Ideen für neue Projekte vorschlagen.
- Die Arbeitssäle: Gatrobe, Dachkammer, Alte Düse, Hochpaß
Ein sehr guter Grund, sich für Elektrotechnik in Hannover zu entscheiden, sind die Arbeitssäle. Bei diesen handelt es sich um selbstverwaltete studentische Gruppen, denen vom Fachbereich Räume zur Verfügung gestellt wurden. In den Sälen stehen eine Menge Schreibtische, an denen gelernt und gerechnet werden kann, ohne sich von den "Haushaltspflichten" daheim ablenken zu lassen. Dabei kann in jedem Saal auf eine umfangreiche Bibliothek, bestehend aus Fachbüchern, Skripten, Prüfungs- und Laborprotokollen, alten Klausuren und Aufgabensammlungen, einen kostenlosen Zugang zum Internet und das Wissen und die Erfahrung von Kommilitonen höherer Semester zurückgegriffen werden. Von letzteren gibts es häufig Informationen und Tipps bezüglich des Studiums. Außerdem lernt man spätestens dort Kommilitonen des gleichen Semesters kennen und kann sich zu Lerngruppen zusammenfinden.
- Möglichkeit zur Mitarbeit an aktuellen Forschungsprojekten während des Studiums
Schon während des Studiums besteht die Möglichkeit, als studentische Hilfskraft an Forschungsprojekten in den verschiedenen Instituten der Fachbereiche Elektrotechnik und Informationstechnik mitzuarbeiten, dabei Fachkenntnisse zu erwerben und gleichzeitig das Einkommen aufzubessern. Im späteren Studienverlauf dienen Studienarbeit und Diplomarbeit dazu, wissenschaftliches Arbeiten zu erlernen und anzuwenden.
- Studium Generale
Im Verlauf des Studium belegen Sie Kurse im "Studium Generale", das heißt, Sie haben die Möglichkeit, Ihr nicht-technisches Wissen zu erweitern und aus zahlreichen Kurse aus den anderen acht Fakultäten der Leibniz Universität zu wählen.
Fähigkeiten, die Sie für ein Studium der Elektrotechnik und Informationstechnik mitbringen sollten
Weil man nur die Wirkungen von Elektrizität und Magnetismus sehen kann und nicht sie selbst, arbeiten die Elektrotechniker häufig mit Bildern (Feldlinien, Regelkreise, Schaltbilder). Wenn Sie Elektrotechnik studieren wollen, sollten Sie daher ein gutes Vorstellungs- und Abstraktionsvermögen haben und über technisches Verständnisverfügen, sowie logisches denken können. Weiterhin ist mathematisches Interesse von Vorteil.
Gliederung des Masterstudiums
Das Masterstudium der Elektrotechnik und Informationstechnik umfasst ein 4-semestriges Fachstudium, das von den Kernfächern "Theoretische Elektrotechnik I + II", vertiefenden Pflicht- und Wahllehrveranstaltungen der gewählten Studienrichtung oder des Studienschwerpunktes, dem "Studium Generale", Experimentallaboren, Projektarbeiten und nicht zuletzt von der Masterarbeit ausgefüllt wird. Zusätzliche praktische Erfahrung soll in einem 16 wöchigen industriellen Praktikum erworben werden.
Voraussetzung für die Zulassung zum Masterstudium ist ein Bachelorabschluss in einem mindestens dreijährigen entsprechenden Studiengang an einer deutschen oder ausländischen Hochschule und ein Zulassungstest. Details regelt die Zulassungsordnung.
Welche Vorteile bietet Ihnen ein Masterabschluss in Elektrotechnik und Informationstechnik?
+ Masterabschluss = fachlicher Wissensstand der Diplom-Ingenieurausbildung
+ wissenschaftliche Vertiefung in der Ihrer im Anwendungsstudium gewählten Studienrichtung
+ Berechtigung zur Promotion zum Dr.-Ing., ermöglicht den Einstieg in die Forschungswelt
+ höhere Einstiegschancen im Unternehmen
Was kommt nach dem Masterstudium?
Elektrotechniker arbeiten in Forschungs- und Entwicklungslabors der gesamten Industrie, bei Energieversorgungs-, Software- oder Dienstleistungsunternehmen, im öffentlichen Dienst, in Forschungsinstituten und Bildungseinrichtungen. Sie beginnen ihre Karriere häufig im Entwicklungsbereich und werden später zunehmend mit Managementaufgaben beauftragt. Das Studium bereitet Sie daher auf die selbstständige Arbeit in den Bereichen Forschung und Produktion vor. Zudem qualifiziert Sie das Studium für den Einsatz im technischen Vertrieb und für Führungsaufgaben in den unterschiedlichsten Firmenbereichen.
Auf THINK ING finden Sie ausführliche Beschreibungen zu den Tätigkeitsfeldern und möglichen Jobprofilen.

