Informationen und Gliederung des Studiengangs Informatik B.Sc. / M.Sc.
Gliederung
Das Bachelor-Studium dauert in der Regel sechs Semester und endet mit dem „Bachelor of Science“ in Informatik. Das sich daran anschließende Master-Studium dauert in der Regel vier Semester und endet mit dem „Master of Science“ in Informatik. Daran kann sich eine Promotion an der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik zum Dr. rer. nat. oder Dr.-Ing. anschließen.
Die Ausbildung erfolgt in theoretischen und praxisnahen Gebieten der Informatik sowie in ausgewählten Nebenfächern. Die Studierenden lernen fundiert die Grundlagen von Software und Hardware kennen. Darauf aufbauend kann aus verschiedenen Gebieten wie z. B. Graphische Datenverarbeitung, Internettechnologien, Informationssysteme, Simulation oder Künstliche Intelligenz gewählt werden. Ergänzt wird das Studienangebot an der Leibniz Universität Hannover durch zahlreiche anwendungsorientierte Nebenfächer. Hierzu gehören u.a. Betriebswirtschaftslehre, Energietechnik Informationstechnik oder Mechatronik. Die Absolventen des Studiengangs sind die interdisziplinären Experten von morgen, die mit Fachwissen aus verschiedenen Gebieten glänzen können. Im Rahmen der Bachelor- und Master-Arbeit sowie durch Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft besteht die Möglichkeit, Erfahrungen in Forschungsprojekten zu erlangen. Teamarbeit, Präsentationstechniken und Sprachkompetenz – Stichwörter, die bei künftigen Bewerbungen eine große Rolle spielen werden – sind weitere Ausbildungsziele.
Internationalität
Computerspezialisten werden nicht nur in Deutschland gesucht. Die Abschlüsse Bachelor of Science und Master of Science sind international anerkannt und lassen sich besonders gut mit ausländischen Studiengängen kombinieren. Ein international vergleichbares Kreditpunktesystem bewertet den Studienaufwand und erleichtert so den Übergang von und zu ausländischen Hochschulen.
Tätigkeitsfelder und Berufsaussichten
Die Absolventen des Informatikstudiums finden ihren Arbeitspatz überall dort, wo die Informatik eine Rolle spielt. Die Berufsmöglichkeiten reichen von der elektrotechnischen Industrie über die Kommunikationsindustrie, die Medienwirtschaft, die Internet-Dienstleister, den Versicherungs- und Banksektor bis hin zur öffentlichen Verwaltung. Auch traditionell maschinenbau-orientierte Firmen wie z. B. Volkswagen stellen verstärkt Informatiker ein.

