Informationen und Gliederung des Studiengangs Systems Design M.Sc.
Aufbau des Studiums
Das Masterprogramm Systems Design wurde im April 2008 durch ASIIN e.V. akkreditiert.
Das auf vier Semester angelegte Masterprogramm ist eine Kombination aus Theorie und problemorientierter Vertiefung. In Lehrveranstaltungen aus den Bereichen Methodik (z.B. Simulation, Systementwurf), Hardwareentwurf (z.B. Entwurf integrierter digitaler Schaltungen) und Softwareentwurf (z.B. Softwaretechnik, Sicherheit von Informationssystemen...) werden die verschiedenen Aspekte des Entwurfs eines technischen Systems vermittelt. Im gleichgewichtigen Praxisteil analysieren und entwerfen die Studierenden in Teams technische Systeme. Im Wintersemester 2008/2009 wird dies ein Überwachungszenario mit beweglichen Kameras sein.
Das Forschungsprojekt verläuft in drei Phasen über die ersten drei Mastersemester:
- Erstes Semester: Analyse
- Zweites Semester: Synthese und Verifikation
- Drittes Semester: Systemintegration und Test
Eine sechs-monatige Masterarbeit schließt das Studium ab.
Zurzeit richtet sich das Angebot vor allem an Bachelorabsolventen der Informationstechnik, Informatik sowie Elektrotechnik mit den Schwerpunkten Nachrichtentechnik, Mikroelektronik oder Technische Informatik.
Zukunftsaussichten
Die Absolventen des Masterprogramms Systems Design arbeiten nach ihrem Studium in der Elektronik- und Softwareindustrie, dem Maschinenbau und der elektrotechnischen Industrie – eben überall dort, wo technische Systeme entwickelt werden. Besonders durch die im Studium erworbenen Schlüsselqualifikationen im Bereich Teamkompetenz und durch die Projekterfahrung sind Systems Designer sehr geeignet für Führungsaufgaben in Projektteams. Die Industrie sucht dringend Fach- und Führungskräfte, die in Systemen denken können, denn die Herausforderungen für die moderne Industrie liegen zunehmend in der Bereitstellung kompletter Systeme und Baugruppen, und nicht mehr in der Entwicklung einzelner Komponenten.
Projektorientierung und Teamorientierung
Drei semesterbegleitende Projektarbeiten, in denen der Entwurfsprozess für technische Systeme von der Spezifikation bis zur Realisierung im Mittelpunkt steht, vereinen die Elemente Projektorientierung und Teamorientierung in sich. So erwerben die Studierenden wichtige Schlüsselqualifikationen bereits an der Universität, statt erst in der Anfangsphase im Beruf.
Dozentinnen und Dozenten des Weiterbildungsstudiums Arbeitswissenschaft werden die Studierenden-Teams während der Projektarbeiten betreuen und dazu begleitende Kurse z.B. aus den Bereichen Teamentwicklung, Projektmanagement und Ergebnispräsentation, computervermittelte Kommunikation, verteilte Kooperation und interkulturelles Training anbieten.

