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Das Institut für Mikroelektronische Systeme arbeitet im Hannoverschen Forschungs- und Entwicklungskonsortium an einem Konzept für mobile Corona-Teststationen mit

Das Institut für Mikroelektronische Systeme arbeitet im Hannoverschen Forschungs- und Entwicklungskonsortium an einem Konzept für mobile Corona-Teststationen mit

© Holger Blume / LUH

Minister Thümler: „Ein großer Schritt für die Bekämpfung des Virus“

Unter Koordination der Leibniz Universität Hannover hat ein Hannoversches Forschungs- und Entwicklungskonsortium ein neues Konzept für Corona-Teststationen entwickelt.

Die „Mobile Corona-Analytik (MCA)“ ermöglicht es, innerhalb von wenigen Stunden Virus-Tests für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter großer Kliniken und systemrelevanter produzierender und forschender Unternehmen in großer Anzahl vorzunehmen. Weiterhin sind serologische Tests geplant. Zudem macht es das Verfahren möglich, unterschiedliche Influenza-Viren gleichzeitig mit zu testen. So könnten zum Herbst, wenn eine neue Influenza-Welle kommt, Patientengruppen eindeutig zugeordnet und das Risiko-Management verbessert werden.

Die Fakultät für Elektrotechnik und Informatik wirkt an der Konzeption und dem Aufbau über das Niedersächsisches Zentrum für Biomedizintechnik, Implantatforschung und Entwicklung (NIFE) mit. Das Institut für Mikroelektronische Systeme (IMS) hat das EDV-Konzept von der Eingabe der Daten, der Datenhaltung und der Verschlüsselung bis hin zur Realisierung der Eingabe-Terminals und Serverschränke für die in Containern entstehenden Teststationen entwickelt. Die Herausforderung bestand darin, die Anforderungen an einen sicheren und validen Laborbetrieb auch bei den mobilen Bedingungen sicherzustellen. „Es ist für das gesamte Team des IMS-AS sehr motivierend, in dieser bedrückenden Zeit an solch einem wichtigen Projekt mitwirken zu können“ sagt Prof. Holger Blume, der das Team anleitet, das für Hardware- und Software in diesem Projekt verantwortlich ist.

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstützt den Ansatz. Die mobilen Systeme sollen mittelfristig für ganz Niedersachsen und auch in anderen Bundesländern als Modellsysteme zur Verfügung stehen. Die ersten mobilen Teststationen sind bereits angekommen und seit letzter Woche am NIFE im Einsatz.

Weitere Informationen können Sie der Pressemitteilung entnehmen.