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Das neue Zusammenspiel: LIPS-Projekt ermöglicht vernetztes Musizieren über große Distanzen

Das neue Zusammenspiel: LIPS-Projekt ermöglicht vernetztes Musizieren über große Distanzen

© IKT / LUH
Studierende aus Hannover und München musizieren gemeinsam.

Eine Zusammenarbeit des IKT mit Partner aus Industrie und Forschung

Am 16.10.2020 fand der Abschlussworkshop des Förderprojekts „Live Interactive PMSE Services“ (LIPS) statt. Neben wissenschaftlichen Mitarbeitern aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Jürgen Peissig vom Institut für Kommunikationstechnik (IKT) haben an diesem Projekt auch Partner aus Industrie und Forschung mitgearbeitet (u.a. Sennheiser, ARRI, TVN, Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut und Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg).

Zentrales Thema des Projekts war die immersive audiovisuelle Verknüpfung von entfernten Orten. Im Rahmen des Abschlussworkshops gab es ein gemeinsames Konzert von Studierenden der Hochschule für Musik und Theater München und der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Die Musiker der beiden Hochschulen befanden sich dabei in München bzw. in der Wedemark bei Hannover und waren über eine gemietete Glasfaserleitung und innerhalb des Projekts entwickelte Technik miteinander verbunden. Die Rückmeldungen der Musiker und auch das Konzert selbst stellten eindrücklich das Potential des entwickelten Systems unter Beweis.

Der Abschlussworkshop wurde live bei YouTube übertragen und ist „on demand“ verfügbar.

Das IKT arbeitete im Rahmen des Projekts an Themen der virtuellen Raumakustik, an Synchronisierungshilfen für die Musiker/-innen und in den Bereichen räumliche Schallfeldaufnahme und Acoustic Echo Cancellation. Unter anderem entstand im Immersive Media Lab des IKT ein Demonstrator, der die audiovisuelle Erweiterung eines Raums immersiv erlebbar macht.