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Projekt Glücksklee fliegt zur ISS

Projekt Glücksklee fliegt zur ISS

Das Projekt Glücksklee erforscht Pflanzen auf der ISS: Für zukünftige Langzeitmissionen im Weltraum wird es notwendig sein, dass die astronautischen Crews in den Raumfahrzeugen Pflanzen als Nahrungsquelle anbauen können. Jedoch hat die veränderte Schwerkraft während solcher Missionen eine Auswirkung auf das Pflanzenwachstum. Dieses Phänomen untersucht das Team Glücksklee von der Leibniz Universität Hannover.

Am 15. März 2023 um 2:00 (CET) war es so weit: Die studentische Projektgruppe „Glücksklee" hat nach eineinhalb Jahren intensiver Vorbereitung ihr Experiment mit der SpaceX CRS-27 vom Kennedy Space Center in Florida auf die ISS geschickt.

Glücksklee ist ein interdisziplinäres Team aus 10 Studierenden der Leibniz Universität Hannover. Neben der Pflanzenbiotechnologie und dem Maschinenbau war die Informatik (vertreten durch das Institut für Mikroelektronische Systeme) zur technischen Unterstützung des Experimentes beteiligt.

Noch im November 2021 überzeugte das Projekt das Komitee des Überflieger2-Wettbewerbes, ausgetragen von dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Luxembourg Space Agency (LSA) mit seiner Idee: Eine Klee-Modellpflanze (Medicago truncatula) wird mit einem Bakterium (Sinorhizobium meliloti) infiziert auf die ISS geschickt, um die Symbiose von Klee mit Wurzelbakterien unter Schwerelosigkeit näher zu untersuchen. Durch dieses Projekt werden neue Anhaltspunkte für die Raumfahrt sowie neue Erkenntnisse in der Grundlagenforschung geschaffen.

Während des vierwöchigen Aufenthalts auf der ISS wird das Wachstum von einer Kamera dokumentiert. Nach der Rückkehr zur Erde wird der „Weltraum-Klee“ im Labor mit einer Transkriptomanalyse auf schwerkraftbedingte Veränderungen untersucht.

Weitere Informationen zu dem Experiment finden Sie unter: https://gluecksklee.space/media

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