Prüfungsausschuss Elektro- und Informationstechnik

© Tim Oberschulte

Herzlich willkommen auf den Seiten des Prüfungssauschusses für die Studiengänge Elektro- und Informationstechnik (B.Sc./M.Sc.), Energietechnik (B.Sc./M.Sc.) und Mechatronik (nur B.Sc.).

 

Grundlage für Ihr Studium ist insbesondere die für Ihren Studiengang gültige Prüfungsordnung. Der Prüfungsausschuss (PA) ist für die in dieser Ordnung zugewiesenen Aufgaben zuständig und überwacht die Einhaltung aller relevanten Bestimmungen.

Herzlich willkommen auf den Seiten des Prüfungssauschusses für die Studiengänge Elektro- und Informationstechnik (B.Sc./M.Sc.), Energietechnik (B.Sc./M.Sc.) und Mechatronik (nur B.Sc.).

 

Grundlage für Ihr Studium ist insbesondere die für Ihren Studiengang gültige Prüfungsordnung. Der Prüfungsausschuss (PA) ist für die in dieser Ordnung zugewiesenen Aufgaben zuständig und überwacht die Einhaltung aller relevanten Bestimmungen.

Bitte beachten Sie:

Bevor Sie den Prüfungsausschuss mit Ihrem Anliegen kontaktieren bzw. eine der Sprechstunden besuchen, bitten wir Sie, sich zunächst hier zu informieren.

INFORMATIONEN ZUM ANHÖRUNGSVERFAHREN

  • Was ist das Anhörungsverfahren?

    Im Gegensatz zu anderen Studiengängen gibt es in den Studiengängen Elektrotechnik und Informationstechnik, Energietechnik und Mechatronik keine Begrenzung der Wiederholungsmöglichkeiten von einzelnen Fachprüfungen. Die Erfolgskontrolle geschieht anhand der in einem Semester erreichten Leistungspunkte (LP). Für den regulären Studienablauf sind 30 LP in jedem Semester vorgesehen.

    Kommt es nun dazu, dass Sie deutlich weniger Leistungspunkte erbracht haben, besteht das Risiko, dass sich Ihre Studiendauer verlängert. Um Sie bei einem zügigen weiteren Studienverlauf zu unterstützen, sieht die Prüfungsordnung daher eine verpflichtende Beratung für diejenigen vor, die weniger als 15 LPs in einem Semester erworben haben. Aus formalen juristischen Gründen wird diese „Anhörung“ genannt.

    Bei der Beratung – üblicherweise durch Professor(inn)en  – geht es darum, Ihre aktuelle Situation zu analysieren und daraus Verbesserungsmöglichkeiten für Ihr Studium in Zukunft abzuleiten. Ausgehend von einer Selbstanalyse Ihrer Probleme im Studium wird eine individuelle Studienplanung und -beratung mit Ihnen durchgeführt. Um eine zielführende Beratung zu bekommen, ist es wichtig, dass Sie Ihre Situation und etwaige Schwierigkeiten offen und ehrlich ansprechen. Die Professor(inn)en verfolgen dabei das gleiche Ziel wie die Studierenden: „Ein erfolgreicher, möglichst zügiger Abschluss für die Studierenden!“

  • Wie ist der Ablauf des Anhörungsverfahrens?

    Zu Beginn eines Semesters werden im Akademischen Prüfungsamt (APA) die im Vorsemester erreichten LPs ermittelt. Alle Studierenden, die die in der Prüfungsordnung genannten Bedingungen nicht erfüllt haben, erhalten dann einen schriftlichen Bescheid an die Adresse gesendet, die der Leibniz Universität bekannt ist. Dieser Bescheid besagt, dass die Prüfung im jeweiligen Studiengang endgültig nicht bestanden ist!

    Nur mit einem schriftlichen Antrag von Ihnen beim Prüfungsausschuss kann beantragt werden, dass diese Nichtbestehens-Regel ausgesetzt wird. Den Aussetzungsantrag, der Ihnen mit dem Bescheid zugeschickt wird, müssen Sie innerhalb von einem Monat stellen. Wenn Sie das nicht rechtzeitig tun, wird der Nichtbestehens-Bescheid rechtskräftig, d.h. Ihr weiteres Studium im jeweiligen Studiengang ist nicht mehr möglich.

    Bitte melden Sie sich deshalb rechtzeitig bei dem Prüfungsbeauftragten Dr. Dierker, um einen Termin für ein Beratungsgespräch zu vereinbaren und Ihren Aussetzungsantrag abzugeben (Kontaktdaten siehe unten). Die möglichen Zeiten dafür werden im Bescheid genannt. Mit dem Prüfungsbeauftragten werden die Formalien des Antrages überprüft und ein Termin bei einer Professorin bzw. einem Professor für das Beratungsgespräch abgestimmt.

    Bitte erscheinen Sie zum vereinbarten Termin und Ort pünktlich und bringen Sie alle erforderlichen Unterlagen mit!

    Im Beratungsgespräch werden Ihre Studiensituation und die vorbereiteten Arbeitspläne  besprochen (siehe weiter unten auf der Webpage) sowie Empfehlungen zur Optimierung Ihres Studiums gegeben. Beides wird in einem Kurzprotokoll auf den Antragsunterlagen festgehalten. In besonderen Fällen findet ein weiteres Gespräch mit dem Prüfungsausschuss statt.

    Abschließend entscheidet der Prüfungsausschuss über Ihren Antrag und weitere Maßnahmen, wie z.B. die Rücksetzung des Zählsemesters in besonderen Fällen.

  • Wie können Sie sich auf die Anhörung vorbereiten?

    Damit das Beratungsgespräch Ihnen wirklich nützt, bereiten Sie sich bitte mit den folgenden Fragen darauf vor:

    • Wodurch sind die Probleme in Ihrer Studiensituation enstanden? Gibt es persönliche Belastungen wie z.B. Krankheit, Wohnungsprobleme, finanzielle Probleme oder die Betreuung von Familie und/oder Kindern?
    • Haben Sie Ihre fachlichen Voraussetzungen vielleicht falsch eingeschätzt? Gibt es fachliche Probleme z.B. wegen fehlender Voraussetzungen oder weil die Studienanforderungen unterschätzt wurden?
    • Wie gut sind Sie bei der Selbstorganisation und der eigenverantwortlichen Arbeitsgestaltung für Ihr Studium? Schätzen Sie den Zeitaufwand für das Studium, insbesondere die Prüfungsvorbereitung, angemessen ein? Haben Sie eine realistische Einschätzung Ihrer eigenen Leistungsfähigkeit  und Ihrer Fähigkeit zur Selbstdisziplin?

     

    Bei der weiteren Studienplanung müssen individuelle Studienpläne für jedes Folgesemester erstellt werden, da die veröffentlichten Musterstudienpläne in diesem Fall nicht mehr passen. Dabei müssen für die Auswahl der Fächer die persönlichen „Verzugsgründe“ und die individuellen Möglichkeiten berücksichtigt werden, damit die neue Studienplanung auch wirklich realisierbar wird.

    • Für jedes Semester sollte ein Studien- und Arbeitsplan für die Vorlesungszeit erstellt werden, der nicht nur die Lehrveranstaltungen enthält, sondern auch das Selbststudium berücksichtigt (Vor- und Nachbearbeitung der besuchten Lehrveranstaltungen, Vorbereitung von Gruppenübungen und Laboren, Selbststudium der Fächer, für die im Semester keine Lehrveranstaltungen besucht werden können). Auch Nebentätigkeiten, persönliche Verpflichtungen und Hobbies müssen im wöchentlichen Arbeitsplan berücksichtigt werden. Versuchen Sie, Belastungen richtig einzuschätzen und auch Erholungspausen mit einzuplanen. Ein Arbeitsplan ist ein Hilfsmittel zur Selbstkontrolle. Er sollte deshalb kontinuierlich angepasst werden.
    • Zunächst sind die Prüfungstermine für die beabsichtigten Fächer zu ermitteln, sodass ein Prüfungsvorbereitungsplan erstellt werden kann. Die Prüfungstermine müssen so abgestimmt werden, dass ausreichend Zeit für die Vorbereitung zur Verfügung steht. Es sollte nicht mehr als eine Prüfung in einer Woche liegen. Zur Kalkulation der Vorbereitungszeit ist etwa die LP-Zahl eines Faches multipliziert mit 15 Stunden zu planen. Es ist zu beachten, dass die Prüfungsvorbereitungszeit nicht erst nach der Vorlesungszeit beginnen sollte. Während der Prüfungsvorbereitung müssen zudem alle nicht studiumsbezogenen Verpflichtungen im Arbeitsplan berücksichtigt werden. Vorbereitungszeiten für eine im Vorsemester nicht bestandene Prüfung sollten in der Regel verlängert und nicht verkürzt werden.
    • Sofern sich der Stundenplan nach Aufstellen des Prüfungsvorbereitungsplans als wenig sinnvoll erweist, muss dieser z.B. durch den Tausch von Fächern eventuell noch einmal modifiziert werden, um dann auch den Prüfungsvorbereitungsplan nochmal zu überarbeiten. Dieses Vorgehen sollte so oft wiederholt werden, bis Pläne vorliegen, die zu Ihrem individuellen Studienfortschritt passen und realisierbar sind.

     

    Hier finden Sie Beispiele für Arbeits- und Prüfungspläne, mit deren Hilfe Sie Ihre eigenen persönlichen  Pläne erstellen können: Studien- und Arbeitsplan und Prüfungsvorbereitungsplan BA Sc. sowie Studien- und Arbeitsplan und Prüfungsvorbereitungsplan MA Sc.

  • Welche formalen Regeln gelten beim Anhörungsverfahren?

    Die Regeln sind in Ihrer Prüfungsordnung in §14 festgelegt.

    Sie besagen, dass eingeschriebene, nicht beurlaubte Studierende, die in einem Semester keine 15 Leistungspunkte (LP) erreichen oder deren Gesamtleistungspunktezahl kleiner ist als die „Zählsemesteranzahl“ multipliziert mit 15, einen Nichtbestehensbescheid erhalten. (Das Zählsemester ist in der Regel gleich dem Fachsemester. Allerdings kann das Zählsemester vom Prüfungsausschuss in bestimmten Fällen reduziert werden, um auf das „endgültige Nichtbestehen“ Einfluss zu nehmen.)

    Sofern beide oben genannten Kriterien vorliegen, handelt es sich um einen „gezählten Antrag“. Im ersten Fachsemester oder sofern nur eines der beiden Kriterien vorliegt, handelt es sich um einen „ungezählten Antrag“.

    Die Anzahl der erlaubten „ungezählten Anträge“ ist nicht beschränkt! Die Anzahl der „gezählten Anträge“ ist hingegen im Bachelorstudium auf 3 Anträge und im Masterstudium auf 2 Anträge beschränkt.

    Einige Beispiele für Studienverläufe im Anhörungsverfahren finden Sie hier.

  • Was kann Ihnen beim Studium sonst noch helfen?

    Um das Studium erfolgreich zu absolvieren, können Ihnen folgende Hinweise zusätzlich helfen:

    • In den meisten Fächern kann der Stoff nicht auswendig gelernt werden, sondern muss verstanden werden. Dazu ist es wichtig, das eigene Verständnis für ein Thema zu hinterfragen, indem man mit Kommiliton(inn)en über ein Thema oder eine Aufgabe diskutiert. Bilden Sie dafür möglichst Lerngruppen mit Kommiliton(inn)en.
    • Zum Hinterfragen des Stoffverständnisses dienen Aufgaben, die eigenständig gerechnet und nicht anhand von Musterlösungen bearbeitet werden sollten. Ergebnisse sollten auf Plausibilität überprüft werden. Dabei macht es auch Sinn, die Aufgaben mit alternativen Lösungswegen zu verifizieren.
    • Es empfiehlt sich, kontinuierlich mitzuarbeiten, damit Verständnisprobleme möglichst schnell beseitigt werden. Wenn Sie Aufgaben auch mit Mühe nicht selbst lösen können, besuchen Sie rechtzeitig die Sprechstunden der Lehrenden.
    • Ein Arbeitsplan für die Vorlesungszeit und die Prüfungsvorbereitungsphase dient zur Selbstdisziplinierung und -kontrolle und kann vor einer Überschätzung der eigenen zeitlichen Ressourcen schützen, die oft zum Scheitern bei Prüfungen beiträgt. Eine erste Orientierung für die Prüfungsvorbereitungszeit in Stunden können Sie nach folgender Formel bestimmen: TVorbereitung [h] =15* LPFach! Diese Zeit ergibt sich aus dem Gesamtworkload (Anzahl der LPs * 30h) eines Faches abzüglich der Präsenzzeiten.
    • Wenn Sie noch keine Lerngruppe gefunden haben, bieten die studentischen Arbeitssäle eine gute Gelegenheit, Kontakte auch zu Kommiliton(inn)en aus höheren Semestern zu finden.

     

    Weitere Unterstützungsmöglichkeiten für das Lernen im Studium finden Sie hier.

HABEN SIE EIN ANDERES ANLIEGEN?

  • Antrag auf Verlängerung der Bearbeitungszeit studentischer Arbeiten stellen

    Bei Vorliegen wichtiger Gründe (z.B. Krankheitsfall) kann der Prüfungsausschuss die Bearbeitungsdauer einer studentischen Arbeit verlängern. Hierzu müssen Sie einen formlosen Antrag stellen, in dem Sie die Gründe für die angestrebte Verlängerung nennen. Dem Antrag sind entsprechende Belege (z.B. ein ärztliches Attest) beizufügen. Der Antrag ist eigenhändig zu unterschreiben, ist von Ihrer Erstprüferin oder Ihrem Erstprüfer gegenzuzeichnen und bei Herrn Dr. Dierker abgegeben werden.

  • Anerkennung von Prüfungsleistungen

    Nutzen Sie hierfür bitte die Sprechstunde des Prüfungsausschussvorsitzenden Herrn Prof. Hanke-Rauschenbach (Kontakt siehe unten).

  • Auskunft und Beratung zu Prüfungsangelegenheiten

    Nutzen Sie hierfür bitte die Sprechstunde bei Herrn Dr. Dierker (Kontakt siehe unten).

  • Sonstige Anliegen

    Nutzen Sie hierfür bitte die Sprechstunde bei Herrn Dr. Dierker (Kontakt siehe unten).

SPRECHSTUNDEN

Sprechstunde Dr. Dierker

  • Die Sprechstunde findet in der Appelstr. 9a (Geb. 3408) im Raum 1226 (12. Obergeschoss) statt.
  • Sie müssen sich vorher nicht anmelden.
  • Die Sprechzeiten sind jede Woche montags und donnerstags von 10-11 Uhr.

Sprechstunde Prof. Hanke-Rauschenbach (PA-Vorsitz)

Die Sprechzeiten finden zu wechselnden Uhrzeiten statt. Die nächsten Sprechstundentermine sind:

  • 17.06. 14:00-15:30 Uhr
  • 24.06. 14:00-15:30 Uhr
  • KW 27 (01.-07.07.): Sprechstunde entfällt
  • 09.07. 12:00-13:00 Uhr
  • 15.07. 14:00-15:30 Uhr
  • KW 30-32 (22.07-11.08.): Sprechstunde entfällt
  • 12.0.8 11:00-12:30 Uhr
  • 19.08. 14:00-15:30 Uhr
  • 26.08. 14:00-15:30 Uhr

  • Die Sprechstunde findet in der Callinstr. 25a (Geb. 3103) im Raum 308 statt. Bitte wählen Sie unten an der Türklingel die Tel.-Nr. 14401, um das Gebäude betreten zu können.
  • Sie müssen sich vorher nicht anmelden.

IHRE ANSPRECHPERSONEN

Vorsitzender Prüfungsausschuss

Prof. Dr.-Ing Richard Hanke-Rauschenbach
Prüfungsausschussvorsitz

Prüfungsbeauftragter / Sachbearbeiter

Dr.-Ing. Werner Dierker
Anerkennungs-Beauftragte
Sprechzeiten
Mo und Do 10-11 Uhr, Raum 1226, 12. OG
Adresse
Appelstraße 9A
30167 Hannover
Adresse
Appelstraße 9A
30167 Hannover

Akademisches Prüfungsamt (APA)

Kerstin Gries
Adresse
Welfengarten 1
30167 Hannover
Gebäude
Raum
Adresse
Welfengarten 1
30167 Hannover
Gebäude
Raum