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Fakultät für Elektrotechnik und Informatik
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Gleichstellung und Diversity

Gleichstellung 

Gemäß dem Grundgesetz Artikel 3 sind Männer und Frauen gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

Um die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern in allen gesellschaftlichen Bereichen zu verwirklichen, hat die Bundesregierung verschieden Maßnahmen vorgenommen und zum Teil bereits umgesetzt. So gilt seit dem 1. Mai 2015 das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst. Mit dem Gesetz soll mittelfristig der Anteil von Frauen in Führungspositionen signifikant verbessert und letztlich eine Geschlechterparität erreicht werden. Auch die Verdienst- und Beschäftigungsmöglichkeiten von Frauen sollen durch verschiedene Vorhaben verbessert werden, beispielsweise durch das Recht, nach einer Phase reduzierter Arbeitszeit zum vorherigen Arbeitsumfang zurückzukehren. Außerdem will die Bundesregierung typische Frauenberufe aufwerten, zum Beispiel in der Pflege, eine hochwertige Kinderbetreuung sicherstellen und das Elterngeld weiterentwickeln und verbessern.

Diversity und Diversity Management

Die Fakultät für Elektrotechnik und Informatik fühlt sich den Grundsätzen von Gleichstellung und Diversity verpflichtet. Wir wollen, dass alle unsere Studierenden und MitarbeiterInnen die gleichen Chancen haben, unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Hautfarbe, sexueller Orientierung, Religion, etc.

Außerdem haben wir es uns zum Ziel gemacht eine möglichst diverse Studierendenschaft zu fördern, denn:

" Wir sind überzeugt: gelebte Vielfalt und Wertschätzung dieser Vielfalt  hat eine positive Auswirkung auf die Gesellschaft [...]"

                                                                                             (aus der Charta der Vielfalt)

Wir erkennen an, dass in dieser Hinsicht noch ein weiter Weg vor uns liegt. Aus diesem Grund haben wir zahlreiche Programme zur Förderung von unterrepräsentiereten und benachteiligten Gruppen initiiert, über die Sie sich auch auf unseren Seiten informieren können.

Film - Vielfalt als Chance - anlässlich des 4. Deutschen Diversity Tages (7. Juni 2016)

Die Referentin für Diversity Management Dr. Isabel Sievers berichtet in dem Kurzfilm von den Zielen und Aktivitäten des Diversity Managements. Der Film, mit gezeichneten Elementen von Tanja Föhr, möchte für ein weltoffenes und anerkennendes Miteinander an der Leibniz Universität werben.

Diversity Talk

Im Rahmen des Diversity Management bietet das Gleichstellungsbüro einmal im Monat eine offene Gesprächsrunde für Beschäftigte und Studierende an – den „Diversity Talk“.
Interessierte Einzelpersonen und Gruppen haben die Möglichkeit konkrete Fallbeispiele und Anliegen in einer kleinen Gruppe zu diskutieren, Wissen auszutauschen und weiterzugeben. Jede und Jeder kann Fragen und Projektideen rund um Diversity einbringen. In diesem Jahr sollen folgende Themen mit Expertinnen und Experten besprochen werden: Welche Fragen zu Diversität haben Studierende an die Ombudsperson für gute Lehre? Wie verändert sich das Weiterbildungsangebot für Beschäftigte, um über Vielfalt zu informieren
und sie für neue Aufgaben zu qualifizieren? Wie kann die Lehre unter Diversitygesichtspunkten gestaltet werden? Welchen Diskriminierungsschutz kann eine Universität leisten?

Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldungen sind erwünscht.

Mitwirkende und Termine im Jahr 2016
• Dr. Isabel Sievers | Referentin für Diversity Management
• Helga Gotzmann | Gleichstellungsbeauftragte LUH
• Expertinnen und Experten zu den jeweiligen Themen Veranstaltungsthemen

07.06.2016 : Beschwerden und Verbesserungsvorschläge in Bezug auf das Studium | Ombudsbüro für Studium und Lehre | Fragen und Antworten

05.07.2016: Weiterbildungsangebote für Beschäftigte | M. Rauer & E. Klein-Hessling | Personalentwicklung

04.10.2016 Diskriminierungsschutz | H. Gotzmann | Gleichstellungsbeauftragte LUH

01.11.2016 Lehre unter Diversitygesichtspunkten | Prof. Dr. B. Lindmeier | Institut für Sonderpädagogik |

Jeden ersten Dienstag im Monat von 10:00 – 12:00 Uhr, im  Gleichstellungsbüro | Wilhelm-Busch-Straße 4, 30167 Hannover | Sitzungsraum

Kontakt
Dr. Isabel Sievers | Referentin für Diversity Management
Gleichstellungsbüro der Leibniz Universität Hannover
Tel.: +46 (0)511 762 17595 | Sekretariat Tel: +49 (0)511 762 4058
Email: sievers@gsb.uni-hannover.de
www.gleichstellungsbuero.uni-hannover.de
www.vielfalt.uni-hannover.de

Diversity und Diversity Dimensionen

Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Menschen einer Organisation lassen sich in bestimmten Dimensionen betrachten. Die Charta der Vielfalt konzentriert sich auf jene, die am engsten mit der Persönlichkeit eines Menschen verbunden sind. Das Modell (siehe Darstellung) unterteilt die Dimensionen in unterschiedliche Ebenen. Um das Zentrum der Persönlichkeit sind nahezu unveränderbare Dimensionen angeordnet. Diese Kern-Dimensionen von Diversity sind für Unternehmen jedoch nicht immer erschöpfend, so dass Segmente der äußeren Ebenen – wie zum Beispiel der Familienstand, die Berufserfahrung, die Ausbildung oder die Betriebszugehörigkeit – im Diversity Management ebenfalls Berücksichtigung finden. Letztendlich sind alle Dimensionen miteinander verbunden und können nicht mit eindeutigen Prioritäten versehen werden. Daran orientiert sich der ganzheitliche Ansatz der Charta der Vielfalt. Sie steht für eine Organisationskultur, die gegenüber allen Menschen offen ist – mögen sie auch noch so unterschiedlich sein. (http://www.charta-der-vielfalt.de/diversity/diversity-dimensionen.html)

Die Gleichstellungsbeauftragte

Gem. § 19 der Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundesverwaltung und in den Gerichten des Bundes (Bundesgleichstellungsgesetz - BGleiG) hat die Gleichstellungsbeauftragte hat die Aufgabe, den Vollzug dieses Gesetzes sowie des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes im Hinblick auf den Schutz vor Benachteiligungen wegen des Geschlechts und sexueller Belästigung in der Dienststelle zu fördern und zu überwachen. Sie wirkt bei allen personellen, organisatorischen und sozialen Maßnahmen ihrer Dienststelle mit, die die Gleichstellung von Frauen und Männern, die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit sowie den Schutz vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz betreffen. Sie ist außerdem frühzeitig zu beteiligen, insbesondere bei:

  • Personalangelegenheiten an der Vorbereitung und Entscheidung über die Vergabe von Ausbildungsplätzen, Einstellung, Anstellung, Abordnung und Umsetzung mit einer Dauer von über drei Monaten, Versetzung, Fortbildung, beruflichen Aufstieg und vorzeitige Beendigung der Beschäftigung, 
  • organisatorischen und sozialen Angelegenheiten, 
  • der Abfassung von Beurteilungsrichtlinien und bei Besprechungen, die die einheitliche Anwendung in der Dienststelle sicherstellen sollen, 
  • Maßnahmen zum Schutz vor sexueller Belästigung. 

Zu den Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten gehört auch die Beratung und Unterstützung in Einzelfällen bei beruflicher Förderung, Beseitigung von Benachteiligung und Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit.