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Millionen-Förderung für Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung

Millionen-Förderung für Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung

© CC BY-SA 4.0 from AI-Campus.org and AutoML.org

Startschuss für die Leibniz Al Academy - Disziplinübergreifende, hybride Micro-Degrees für Studium & Weiterbildung

Großer Erfolg für die Integration der Künstlichen Intelligenz in die Hochschulbildung: Bund und Länder fördern das Vorhaben Leibniz Al Academy für Mircro-Degree-Programm für Studium & Weiterbildung mit bis zu 2 Millionen Euro in den kommenden vier Jahren.

Künstliche Intelligenz (KI) ist in der heutigen Zeit bereits eine zentrale Schlüsseltechnologie, die aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist und somit auch die Förderung der Hochschulen hinsichtlich der entsprechenden Fachkräftebasis eine bedeutende Rolle spielt. Im Rahmen der Förderinitiative „Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung“ haben sich nun Bund und Länder zum Ziel gesetzt, die Potentiale der KI zu nutzen und in das Hochschulsystem zu implementieren.

"Wir freuen uns sehr über die Förderung. Mit den Micro-Degrees der Leibniz AI Academy werden wir ein didaktisch innovatives KI-Lehrangebot für Studierende aus der Informatik, insbesondere aber auch für ein größeres Fächerspektrum an der LUH umsetzen“ so Prof. Ewerth, einer der Projektleiter, von der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik. „Das Spektrum reicht vom Maschinenbau bis zur Lehramtsausbildung. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Micro-Degree-Angebot zu KI-Themen für die berufliche Weiterbildung, bei dem wir z.B. auf Erfahrungen zu existierenden Weiterbildungsangeboten am L3S aufbauen können."

Prof. Dr. Wolfgang Nejdl, Leiter des L3S und Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik, streicht die innovative und fakultätsübergreifende Komponente des neuen Programms heraus: "Im Rahmen der Leibniz AI Academy werden wir unsere umfangreichen Kompetenzen in der Künstlichen Intelligenz mit dem breiten Fächerspektrum der Leibniz Universität auch in der Lehre noch stärker vernetzen, und dadurch den Studierenden in den unterschiedlichsten Studiengängen ein innovatives und massgeschneidertes Angebot machen."

Das Vorhaben ist eine fakultätsübergreifende Kooperation. Projektleitende sind Prof. Ewerth (ET-INF, L3S), Prof Krugel (ET-INF), Prof. Lindauer (ET-INF, L3S) und Prof. Robak (Philosophische Fakultät).

Zum Vorhaben:

Das Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung und Etablierung eines transcurricularen, disziplinübergreifenden Micro-Degree-Programms “Leibniz AI Academy” an der Leibniz Universität Hannover (LUH), in dem Studierende aus unterschiedlichen Studiengängen Kompetenzen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) erwerben. Die Kurse werden zusätzlich als Weiterbildungsangebot für Interessierte aus der Industrie und anderen Organisationen angeboten. Die Kurse basieren auf einem flexiblen didaktischen Hybridkonzept und ermöglichen sowohl Flipped Classroom mit Präsenzveranstaltungen, als auch eine Online-Teilnahme.

Durch eine fachübergreifende Konzeption werden KI-Kompetenzen nicht nur in der Informatik, sondern in der Breite des Lehrangebots der LUH verankert (z.B. Maschinenbau, Geowissenschaften, Personalisierte Medizin, Mathematik, Lehramt MINT-Fächer). Das modularisierte und differenzierte Kursprogramm befähigt die Lernenden, Anwendungsmöglichkeiten in ihren Fachdisziplinen bzw. Unternehmen zu erkennen, Vorhersagen und Prädiktionsmodelle zu entwickeln, sowie deren Chancen und Begrenzungen kritisch zu reflektieren. Hierzu werden durch das interdisziplinäre Konsortium die spezifischen Anforderungen der Fächer in die Konzeption fachspezifischer Micro-Degree-Curricula einbezogen.

Ermöglicht wird dies durch domänenspezifische Kurse und eine hochgradige Modularisierung der Lerneinheiten. Die Gestaltung der Lerneinheiten orientiert sich an aktuellen Erkenntnissen des Instruktionsdesigns und folgt konstruktivistischen Prinzipien. Die Kurse bestehen u.a. aus kurzen Videos, Quizzen, interaktiven Übungen, Programmieraufgaben und Projekten. Dabei kommt auch problembasiertes Lernen zum Einsatz, sodass die Lernenden in realistischen Szenarien praktische Lösungen (auch kooperativ) entwickeln können. Das Angebot wird durch Teilprojekte aus Informatik- und Weiterbildungsdidaktik begleitet, evaluiert und kontinuierlich weiterentwickelt.

Ansprechperson:

Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Dr. Ralph Ewerth, Fakultät für Elektrotechnik und Informatik/Forschungszentrum L3S, unter Telefon +49 511 762 19651 oder per E-Mail unter ewerth@l3s.de gern zur Verfügung.